Trennung & Scheidung

Diplom-Psychologe Hans-Joachim Steiner Mediator (univ.)

Privatpraxis für Psychologische Beratung - Mediation - Konfliktmanagement - Counselling

Diplom-Psychologe Hans-Joachim Steiner Mediator

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TRENNUNG & SCHEIDUNG - CLEVER REGELN OHNE ROSENKRIEG

 

Sie wollen sich trennen, erstmal, und sich nach Ablauf des Trennungsjahres scheiden lassen?

Zunächst bedeutet das, dass einige Lebensumstände während des Trennungsjahres neu zu regeln sind:

  • wer bleibt in der Wohnung oder im Haus?
  • wo wohnen die Kinder?
  • wie wollen Sie mit den Kindern und dem Umgang verfahren?
  • Trennungs- und Kindesunterhaltsfragen
  • Vermögensauseinandersetzung

und Einiges mehr, Vieles sehr emotional besetzt, mit Ängsten und Befürchtungen verbunden.

Dazu müssen Sie nicht sofort zum Rechtsanwalt!

Durch eine Mediation erreichen Sie mit weniger Trennungsstress auch langfristig tragfähige Ergebnisse und zufriedenstellende Vereinbarungen, und können teure Rechtsanwaltsschlachten und lange, nervenaufreibende und eskalierende Gerichtstorturen verhindern! Eine Trennung ist sehr belastend, aber schlimmer und unerträglich ist eine langwierige gerichtliche Auseinandersetzung! Es macht schon einen Unterschied, ob Sie sich mehrere Monate oder gar Jahre mit Schriftsätzen herumärgern und mehrfach auf Gerichtstermine warten müssen, oder ob Ihre eigene Lösung innerhalb weniger Wochen verbindlich auf dem Tisch liegt!

Auch und gerade, wenn Sie glauben, im Moment nicht mehr miteinander reden zu können, sollten Sie es versuchen - vor Allem, wenn Kinder involviert sind! Im Scheidungsfall wird das Gericht sowieso eine Mediation verbindlich vorschlagen, aber Sie können Dinge, über die Sie eigene Regelungen finden können, vorab regeln, und so vermeiden, dass bis dahin schon unnötig viel "Porzellan zerschlagen" ist!

Natürlich ist eine Trennung schmerzhaft und belastend, aber vermeiden Sie eine weitere Steigerung der Konflikte, suchen Sie - auch wenn´s weh tut und anstrengend ist - aushaltbare Kompromisse in Streitfragen, denn wenn Sie dies NICHT tun, wird es eine Frage der Zeit sein, bis das gerichtlich entschieden wird!

Dann aber nicht mehr durch Sie, sondern es wird Ihnen von Dritten etwas aufgedrückt!

Wollen Sie sich fremdbestimmen lassen?

Es ist eine Illusion, anzunehmen, seine Positionen durchsetzen zu können, vor Allem, wenn Kinder involviert sind! Kaum jemand setzt seine Position bei Gericht durch - es gibt immer (manchmal auch faule und schwer belastende!) Kompromisse, Vergleiche, die zudem Unsummen kosten! Dies können Sie selbst auch, dazu brauchen Sie keine Anwälte und Richter, Sachverständige und sonstige Personen, die Ihre Autonomie beschneiden!

Kirchliche oder städtische Beratungsstellen und Jugendamt

Der Beratungsbedarf bei kritischen Lebenssituationen wie eben einer Paarkrise oder gar Trennung ist sehr hoch. Dementsprechend voll und überlastet sind die "kostenlosen" Beratungsstellen. Zunehmend mehren sich auch die kritischen Stimmen zum häufig eher konfliktförderlichen Verhalten der dortigen Sozialpädagog/innen oder Psycholog/innen. Dasselbe gilt für die Jugendämter, die leider aufgrund der hohen Arbeitsbelastung auch zu häufig einseitig bewerten und ihrem eigentlichen Auftrag zu oft nicht gerecht werden (können), manche aber auch die Ihnen zugesprochene Macht mißbrauchen.

Eine Klientin sagte einmal wortwörtlich zu mir: "Wir bereuen es sehr, dorthin gegangen zu sein - wir fühlten und bevormundet und regelrecht entmündigt".

Die durch öffentliche oder kirchliche Träger finanzierten Beratungsstellen haben auch einen (zumindest impliziten) "Auftrag" - wenn Sie bedenken, daß der Pabst die Pille und den Gebrauch von Kondomen mißbilligt, und hierzulande die politische Diskussion um Abtreibung höchst emotional geführt wird, wird Ihnen dies sicherlich auffallen! Auch bei der Jobvergabe schaut man auf die "passende" Einstellung des Bewerbers: wenn Sie nicht katholisch sind, kriegen Sie auch bei der Kirche (oder einer durch diese finanzierte Gesellschaft) keinen Verwaltungs- oder Beraterjob, mit dem "richtigen" Parteibuch gelingt auch sonst oft die Karriere besser. Daran sieht man, daß es keineswegs immer "neutrale" Beratung in Ihrem Sinne ist, sondern dahinter auch immer die Interessen der finanzierenden Träger stehen. Das kann vorteilhaft sein, ist es aber häufig eher nicht. Auch die "richtige" Konfession oder politische Meinung schützt Sie davor nicht, denn maßgeblich ist dann die persönliche "Meinung" der dortigen "Entscheider/innen" , und Sie haben dann nichts mehr zu melden.

Wenn Sie es sich also leisten können, sollten Sie es vermeiden, daß sich irgendwelche "öffentlichen" Ratgeber von deren (religiösen oder politischen!) Interessen geleitet in Ihr (!) Leben einmischen und über Kurz oder Lang womöglich Situationen entstehen (lassen), bei denen Sie Autonomie und elterliche Rechte teilweise oder ganz beschnitten bekommen!

Durch eine private Mediation oder Eltern-/Paarcoaching können und sollten Sie, wenn Sie BEIDE dies auch wirklich wollen, ihre privatesten Dinge auch ohne Einschaltung Dritter regeln!

Rechtsanwaltliche Beratung

Bevor Sie zum Anwalt gehen, sollten Sie sich überlegen, ob und was Sie auch schon ohne Anwalt klären können, was dann nur noch juristisch überprüft und ggfls. in Details nachjustiert werden muss. Vieles muss nicht strittig ausgefochten werden, und das spart Ihnen viel Geld, Zeit, Nerven! Schon 2-3 Rechtsanwaltsschreiben in Trennungsunterhaltssachen können mehrere tausend € kosten! Anwaltlichen Rat benötigen Sie also erst im 2.Schritt, z.B. wenn es um rechtlich einwandfreie Berechnungen von z.B. Unterhalt geht. Gerne empfehle ich Ihnen dann mediativ, also nicht auf Streit programmierte Anwälte, die sachbezogen neutral juristisch beraten und nicht eskalieren wollen.

Scheidungskosten können Sie (beide) ruinieren!

Addieren Sie mal überschlägig Ihr Vermögen (also den Streitwert) und sehen Sie sich die Prozesskosten bei diesem Streitwert an (der Link führt zur Seite des Deutschen Anwaltsvereines, ist also seriös!) -->> Prozesskostenrechner

Bleiben Sie also im eigenen Interesse besonnen und lassen Sie sich nicht in einen "Rosenkrieg" lotsen!

Anwälte leben vom Streiten, und nicht vom vernünftig Konflikte lösen. Die wollen und müssen (ohne Erbarmen und auch meist ohne Rücksicht auf z.B. Kinder oder Ihre Lebensinhalte) "Ihr" Recht erstreiten - es kostet ja auch "Ihr" Geld und Sie als Mandant/in erwarten, sich durchzusetzen. Das ist aber fast nie der Fall, sondern es kommt meist zu Vergleichen - da können Sie also auch sofort ohne teures Verfahren eine Lösung erarbeiten! Aber auch Anwälte, die als Mediatoren "ausgebildet" sind, können aus Ihrem beruflichen Grundgedanken der juristischen "Parteilichkeit" oft nicht so trennen, zumal in einem strittigen Gerichtsverfahren über Jahre hinweg oft viel mehr zu verdienen ist!

Im Idealfall lösen Sie alles selbst und können eine 1-Anwalts-Scheidung nutzen.

  • Je höher Ihr Vermögen und damit der Streitwert ist, umso sinnvoller ist eine vorgerichtliche Lösungsfindung, aber vor Allem auch Klärung von Konfliktpunkten
  • Je geringer der verbleibende Streitwert ist, umso kostengünstiger wird Ihre Trennung und Scheidung verlaufen.
  • Je besser Sie (beide!) einen klaren Kopf bewahren, und auch und vor Allem emotionale Streitthemen als Erwachsene möglichst sachlich und zielführend lösen, statt sich in sinnlosen Kämpfen, bei denen alle verlieren, außer Anwälte, Gerichte und Helfersysteme, umso besser wird das für Sie persönlich und Ihre Kinder sein!

 

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Zusammenfassung und Abstract

Der folgende Text dient als Abstract dazu, den Suchmaschinen die Zuordnung der Webseite zu den entsprechenden Themenebereichen zu ermöglichen. Trennung? Scheidung? Nicht gleich zum Anwalt gehen - eine persönliche eigene Klärung der Fragen ohne Rechtsanwalt ist kostensparend, mit einer Mediation können Sie ohne Anwalt schon im Vorhinein eigene Lösungen erarbeiten und so viele Rechtsanwaltsgebühren und Kosten sparen. Außergerichtliche Mediation ohne Anwalt ist schneller und kostengünstiger, als eine gerichtliche Auseinandersetzung.Bei einer Trennung ist zu prüfen, ob eine Scheidung mit 2 Rechtsanwälten oder bei Übereinstimmung mit nur einem Rechtsanwalt nach dem Trennungsjahr erfolgen soll, und wie die Sdcheidungsvereinbarungen aussehen sollen. Die Umgangsregelungen mit den Kindern sind schon in der Trennungsphase zu vereinbaren und bis zur Scheidung einzuhalten. Nach der Scheidung besteht bei gemeinsamem Sorgerecht weiter die Verpflichtung beider Eltern, auch nach der Scheidung für die Kinder da zu sein, sich um die Kinder zu kümmern. Oft werden durch den Anwalt gerichtliche Scheidungsvereinbarungen gerade zum Umgangsrecht, Aufenthaltsbestimmungsrecht und Unterhaltsfragen beantragt.